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Bericht der Jugendwartin: Kennenlern-Phase für Nachwuchs beendet - Fleiß zahlt sich aus...

Es berichtet Heike Vatteroth. Zwei Jahre lang für die Jugendarbeit verantwortlich zu sein, ist Grund genug, auf das Erreichte zurückzublicken und zu fragen, wie der Weg weitergehen soll. Ziel meiner Arbeit war sicherlich, aus der Menge der Kinder und Jugendlichen einige talentierte – und vor allen Dingen motivierte – Kinder besonders zu fördern, um unserem langfristigen Bemühen, die Herren- und Damenmannschaften mit eigenem Nachwuchs zu bestücken, näher zu kommen. Natürlich war es für unseren Cheftrainer Zeljko Nemarnik nicht schwer, die geeigneten Kinder auszuwählen. Aber sind diese auch motiviert genug und bereit, Tennis an die erste Stelle ihrer Freizeitaktivitäten zu stellen und dreimal die Woche alles zu geben? Die Zeiten, in denen unsere Kinder nur einem Hobby nachgehen, sind längst vorbei. „Cool“ zu sein für eine erlebnisorientierte Freizeit und/oder Beschäftigung am Computer sowie Fernseh-Konsum sind für viele Kinder und Jugendliche wichtiger Vorstands-Berichte als harte und konsequente Trainingsarbeit. Trotzdem soll man an diesem Ziel festhalten, wenn auch noch nicht allen „Förderkindern“ klar ist, dass man für vom Verein gefördertes Training auch eine gewisse Gegenleistung – wenigstens im kleinen Rahmen – erbringen sollte. So nutzten zum Beispiel das Angebot einer kostenfreien zusätzlichen Trainingsstunde am Samstag von 18 Kindern, denen dies offeriert worden war, lediglich drei regelmäßig. Gleichzeitig war jedoch deutlich zu erkennen, dass die „Fleißigsten“ permanent besser werden. So konnten sie besonders im letzten Jahr schöne Erfolge sowohl im Mannschaftsbereich als auch bei Stadt-, Kreis- und Bezirksmeisterschaften verbuchen (siehe unten stehende Erfolgsliste).

Bezirks-Mannschaftsmeisterschaften herausragend...

Herausragend war sicherlich die Bezirks-Mannschaftsmeisterschaft unserer weiblichen AK C, die ohne Niederlage und mit großem Kampf- und Mannschaftsgeist diesen in der Vereinsgeschichte bisher einmaligen Erfolg feiern konnte. Daran beteiligt waren: Bisa Murati, Carolin Wank, Analena Vatteroth und Julia Marschewski Genauso wichtig wie Erfolge im Heike Vatteroth Leistungsbereich ist es natürlich, dass auch die im Breitensport beheimateten Kinder den Spaß am Tennisspielen behalten und sich weiter entwickeln. Die Teilnahme an den außersportlichen Aktivitäten wie den Bastelnachmittagen oder der Nikolausfeier ist deutlich zurückgegangen. Die „Kennenlern-Phase“ im Club ist für viele Kinder und Jugendlichen abgeschlossen. Jetzt gilt es, unsere jungen Mitglieder zu halten und im Sommer davon zu überzeugen, dass man nur ein dann „richtiger“ Tennisspieler wird, wenn man sich zusätzlich zum Training auch mit anderen zum Tennisspielen verabredet. Mit der Aufnahme von Kindern waren wir im Sommer 2003 an unsere Grenzen gestoßen. Natürlich ist es auf Grund unserer sieben Außenplätze kein Problem, noch mehr Kindern ein Sommer-Training anzubieten. Im Winter fehlt jedoch ausreichend Hallenkapazität. Erstmals mussten wir im Winter zusätzliche Hallenzeiten im Tennisborn buchen. Diese Maßnahme ist nicht nur kostenintensiv, sondern es fehlte auch bei vielen Eltern die Bereitschaft, ihre Sprösslinge nach Aplerbeck zu fahren. So hat der Erfolg auch seine Schattenseiten, und nichts ist so schwierig, wie ein erreichtes Niveau dauerhaft zu halten. Natürlich ist es unser oberstes Ziel, weiterhin gute und solide Jugendarbeit zu leisten. Entdeckte und geförderte Talente, die bei ersten Erfolgen den Club und das Vereinstraining wieder verlassen, helfen uns nicht weiter. Die Bindung an TC Berghofen und das harmonische Miteinander im Clubleben sind Werte, die wir erhalten und weiter ausbauen wollen, in der heutigen Zeit besonders für die Kinder.

Tanzbegeistert und Mey-Fan Conni Henkel beim Doppelkopf als Kassenwartin gewonnen...

Zwischen „Hochzeit“ und „Fuchs gefangen“ fand Heiner Ritter seine Nachfolgerin: Beim spätabendlichen Doppelkopf überzeugte der bisherige Schatzmeister des TCB seine Mitspielerin Conni Henkel endlich, dass sie künftig die Kasse des Tennisclubs Berghofen führen müsse. Freilich hatte er zuvor schon viele vergebliche Anläufe genommen, aber steter Tropfen höhlt den Stein. Die Frau ist vom Fach, führt seit 20 Jahren, davon 15 in Berghofen, als selbständige Steuerberaterin ein Halbtags-Büro; außerdem fühlt sie sich in die Pflicht genommen: „Ich habe schon viele Jahre so viel Spaß und Freude im TCB erlebt, da muss ich dem Club ´mal etwas davon zurückgeben.“ Das tut sie jetzt als einstimmig gewählte Kassenwartin, eine von zwei Frauen im Führungs-Fünfer und eine von drei neuen Persönlichkeiten im Vorstand, von denen Dr. Friedrich Kersting indes nur rein numerisch ein Neuer ist. Conni Henkel, die diese Vornamen-Form lieber hört als die im Taufschein eingetragene „Cornelia“, macht sich wegen der auf sie zukommenden Arbeit auch keinen Kopf.

Im Umgang mit Geld ein sehr vorsichtiger Mensch...

„Was zu tun ist, werde ich tun. Gewissenhaft, sorgfältig und pünktlich; denn im Umgang mit Geld bin ich ohnehin ein sehr vorsichtiger Mensch, erst recht, wenn es sich um fremdes Geld handelt“, sagt die gebürtige Dortmunderin, die seit 13 Jahren Mitglied im TCB ist. Das Tennisspiel („Auf dem Platz bin ich ein offensiver Typ“) hat sie beim Hörder TC gelernt, kam aber zur Rubinstraße, als hier die Hartin Aschenplätze umgewandelt wurden. Sie hat noch bei den 1. Damen gespielt, als Angelika Adam, Petra Hauptmann, Christiane Weiler dazu gehörten und Astrid Lakemper neu hinzustieß. Seit über zehn Jahren aber ist das jetzige 40/I-Team Conni Henkels sportliche Heimat, „eine tolle Gemeinschaft, in der einfach alles stimmt“, wie deren Nummer 2 findet. Wegen der außergewöhnlichen Harmonie in der Truppe will sie auch geschlossen in die nächste Altersstufe übertreten, wenn die Zeit dafür reif ist. Conni Henkel selbst vollendet in diesem Jahr die Fünfzig, da ist eine große Mai-Feier angesagt. Dabei wird mit Sicherheit auch getanzt; denn das Geburtstagskind ist, ebenso wie ihr Mann („Er tanzt super“), eine begeisterte Tänzerin, der es früher auf dem Parkett gar nicht rockig genug zugehen konnte. Die Henkels gehörten sogar einmal einem Tanzclub an.

Tennis und Skilaufen spielen sportliche Rolle...

Überhaupt ist Conni Henkel, wie man nach ihrem Beruf vermuten könnte, keineswegs ein nüchterner Zahlenmensch, sondern vielmehr ein geselliger Typ, die Reinhard Mey toll findet, gern kocht und den polnischen Niederungs-Hütehund „Buffy“ in ihr Herz geschlossen hat. Außer Tennis spielt Skilaufen noch eine sportliche Rolle. „In den letzten Jahren habe ich von den zwei Wochen auf der Piste irgendwo in den Alpen eine für die Vorbereitung auf die Tennissaison geopfert“,
erzählt Conni Henkel, „aber besser habe ich deshalb auch nicht gespielt, aber trotzdem viel Spaß gehabt; denn Tennis ist einfach meine Nummer 1.“

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Mitgliederversammlung wählte neuen TCB-Vorstand - Jürgen Majoshusmann löst Frank Jörg Scheele ab...

Berghofen. 125 Minuten dauerte die Versammlung des TC Berghofen, in der 60 Mitglieder die Weichen für die Zukunft des Clubs stellten. Sie wählten – jeweils ohne Gegenstimme – einen neuen Vorstand. Ihn führt als achter 1. Vorsitzender in der Geschichte des TCB jetzt der 58-jährige Sparkassen-Betriebswirt Jürgen Masjoshusmann, bisheriger Stellvertreter von Frank-Jörg Scheele, der demnächst seinen Wohnsitz nach Bremen verlegen wird und deshalb auf eine zweite Amtsperiode verzichten musste. Auf den Posten des 2. Vorsitzenden und Schriftführers rückte ein alter Bekannter, der Jurist Dr. Friedrich Kersting (66), der von 1990 bis 96 an der Spitze des TCB gestanden hatte. Er und die wiedergewählte Jugendwartin Heike Vatteroth hatten den lange eine Spitzen-Kandidatur scheuenden Masjoshusmann in intensiven Gesprächen davon überzeugt, dass er sich stellen solle.



Führungskräfte beim TCB: (v.l.) Dr. Friedrich Kersting, Conni
Henkel, Jürgen Masjoshusmann, Heike Vatteroth, Uwe Bartsch

Neu in den Vorstand gewählt wurden Uwe Bartsch als Sportwart und Cornelia Henkel als Kassenwartin. Ihre Vorgänger Claudia Weißkopf führte für ihren Rückzug familiäre und berufliche Gründe an, Heiner Ritter hatte bereits im vergangenen Jahr „die letzte Runde“ nach sechs Amtsjahren angekündigt. In seinem Rechenschaftsbericht hob Frank-Jörg Scheele die beachtlichen finanziellen und organisatorischen Anstrengungen hervor, die für die Renovierung der Halle unternommen worden sind; strich die positiven Innen- und Außenwirkung des neu erstellten Mitgliederverzeichnisses und des „gelifteten“ Club-Journals heraus und lobte die rege Beteiligung an den clubinternen Veranstaltungen.



Zum Abschied und Dank gab es Blumen für die scheidenden Vorstandsmitglieder
(v. l.) Frank-Jörg Scheele, Claudia Weißkopf und Heiner Ritter

Scheele-Nachfolger Masjoshusmann kündigte verstärkte Bemühungen gegen eine Entwicklung an, die der scheidende Schatzmeisters Heiner Ritter angesprochen hatte, nach der vor allem Neu-Mitglieder den Verein schnell wieder verlassen, weil sie in dem Club keine Bindung gefunden haben. Mit Marita Dossow präsentierte der Vorstand eine Kontakt-Beauftragte, die sich zukünftig neuer Mitglieder annehmen und ihnen die Integration in den TCB erleichtern wird. Außerdem kündigte der neue 1. Vorsitzende eine groß angelegte Werbeaktion für den TC Berghofen an, in die alle Gremien und Abteilungen eingeschaltet sind. So stand am 25. April ein Tag der offenen Tür an.

Mitgliederversammlung wählte neuen TCB-Vorstand - Jürgen Majoshusmann löst Frank Jörg Scheele ab...

Berghofen. 125 Minuten dauerte die Versammlung des TC Berghofen, in der 60 Mitglieder die Weichen für die Zukunft des Clubs stellten. Sie wählten – jeweils ohne Gegenstimme – einen neuen Vorstand. Ihn führt als achter 1. Vorsitzender in der Geschichte des TCB jetzt der 58-jährige Sparkassen-Betriebswirt Jürgen Masjoshusmann, bisheriger Stellvertreter von Frank-Jörg Scheele, der demnächst seinen Wohnsitz nach Bremen verlegen wird und deshalb auf eine zweite Amtsperiode verzichten musste. Auf den Posten des 2. Vorsitzenden und Schriftführers rückte ein alter Bekannter, der Jurist Dr. Friedrich Kersting (66), der von 1990 bis 96 an der Spitze des TCB gestanden hatte. Er und die wiedergewählte Jugendwartin Heike Vatteroth hatten den lange eine Spitzen-Kandidatur scheuenden Masjoshusmann in intensiven Gesprächen davon überzeugt, dass er sich stellen solle.



Führungskräfte beim TCB: (v.l.) Dr. Friedrich Kersting, Conni
Henkel, Jürgen Masjoshusmann, Heike Vatteroth, Uwe Bartsch

Neu in den Vorstand gewählt wurden Uwe Bartsch als Sportwart und Cornelia Henkel als Kassenwartin. Ihre Vorgänger Claudia Weißkopf führte für ihren Rückzug familiäre und berufliche Gründe an, Heiner Ritter hatte bereits im vergangenen Jahr „die letzte Runde“ nach sechs Amtsjahren angekündigt. In seinem Rechenschaftsbericht hob Frank-Jörg Scheele die beachtlichen finanziellen und organisatorischen Anstrengungen hervor, die für die Renovierung der Halle unternommen worden sind; strich die positiven Innen- und Außenwirkung des neu erstellten Mitgliederverzeichnisses und des „gelifteten“ Club-Journals heraus und lobte die rege Beteiligung an den clubinternen Veranstaltungen.



Zum Abschied und Dank gab es Blumen für die scheidenden Vorstandsmitglieder
(v. l.) Frank-Jörg Scheele, Claudia Weißkopf und Heiner Ritter

Scheele-Nachfolger Masjoshusmann kündigte verstärkte Bemühungen gegen eine Entwicklung an, die der scheidende Schatzmeisters Heiner Ritter angesprochen hatte, nach der vor allem Neu-Mitglieder den Verein schnell wieder verlassen, weil sie in dem Club keine Bindung gefunden haben. Mit Marita Dossow präsentierte der Vorstand eine Kontakt-Beauftragte, die sich zukünftig neuer Mitglieder annehmen und ihnen die Integration in den TCB erleichtern wird. Außerdem kündigte der neue 1. Vorsitzende eine groß angelegte Werbeaktion für den TC Berghofen an, in die alle Gremien und Abteilungen eingeschaltet sind. So stand am 25. April ein Tag der offenen Tür an.

Der Ältestenrat des TC Berghofen...

Berghofen. Wolfgang Faust, Marita Dossow und Günter Tuke (von links) bilden den Ältestenrat des Tennis-Clubs Berghofen.


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