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Der Beirat des TC Berghofen...

Berghofen. Günter Leifert, Dr. Ursula Lüsse und Klaus Pittelkau (von links) bilden den Beirat des Tennis-Clubs Berghofen.


Die absolute Ausnahme...

Von Dr. Peter Schütze. Es ist für Sie, liebe TCBer, zur vertrauten, schönen Gewohnheit geworden, alle Jahre wieder, wenn die Freiluft-Saison beginnt, dieses Club Journal in der Hand zu halten. Dort begegnet man vielen vertrauten Gesichtern - wenn man ein bisschen sportlich ist, sogar seinem eigenen. Dort trifft man Freunde und Bekannte, erfährt von ihnen – so ist es jedenfalls gedacht – noch wieder Neues, hoffentlich Interessantes und Amüsantes. Dass dieses Journal in Farbe vorliegt, ist vom Anspruch der Berghofener Mitglieder zwar nahezu ein Muß, in der Dortmunder Tennis-Szene jedoch die absolute Ausnahme. Im vergangenen Jahr hat die Redaktion dieses Magazin sozusagen auf eine „Schönheitsfarm“ geschickt. Herausgekommen ist ein flotter und frischer, attraktiver und aparter wirkendes Produkt, das mit verändertem Outfit überall großen Anklang gefunden hat – wie man hört, vornehmlich jedoch aus anderen Dortmunder Clubs. Qualität und Originalität in Wort und Bild ist den Berghofenern offenbar so selbstverständlich geworden, dass sie darüber kaum noch ein (Dankes-)Wort verlieren. Auch ungelobt, war die Redaktion motiviert genug, sich auch für 2004 wieder um eine bunte Mischung an Themen und eine ansprechende Darstellung zu bemühen. Wie schon im vergangenen Jahr rücken wieder vor dem Sport erst einmal Menschen in den Vordergrund, die etwas Ungewöhnliches tun, etwas Besonderes erlebt haben oder etwas nicht Alltägliches vorhaben. Dabei reicht die Palette vom kreativen Pinselstrich bis zum überdimensionierten Weihnachtsbaum und vom in einer US-Familie erlebten „american way of life“ bis zum schwarzen Judo-Gurt und dem Marathonlauf mit Austernschmaus. Natürlich fehlt auch der Erlebnisbericht der segelnden Weltenbummler, Elke und Wolfram Zinn, nicht. In diesem Journal werden Sie auch zwei neue Vorstandmitglieder kennen lernen: die Heiner Ritter beerbende neue „Finanzministerin“ des TCB, Conny Henkel, und Sportwart Uwe Bartsch, der die Aufgaben von Claudia Weißkopf übernommen hat. Dazu gesellt sich eine sozusagen assoziierte Vorstands-Dame, die in diesem Gremium zwar nicht Sitz und Stimme hat, aber in der Außenwirkung erhebliches Gewicht und beträchtlichen Nutzen haben kann: Marita Dossow wird Kontakt- und Ansprechperson für alle neuen Mitglieder sein, um denen die Integration in den Club zu erleichtern. Ihnen stellen sich auch drei andere Mitglieder mit neuen Aufgabengebieten vor. Neu ist auch der nostalgische Blick zurück: Erinnern Sie sich noch? Bis auf wenige Ausnahmen stammen die Bilder in diesem Magazin wieder vom Berghofer Fotoservice der Profis Michael Kapsalos und Carsten Freiheit, die als TCB-Sponsoren auftreten. Ich habe sie bei der Arbeit beobachtet. Sie ist um ein Vielfaches schneller getan als die des Redakteurs, freilich ohne diese auch nur halb so interessant.

Liebe Tennisfreunde, liebe Mitglieder des TCB,

ich danke Ihnen für das Vertrauen, das Sie mir mit der Wahl zum 1. Vorsitzenden des TCB auf der Mitgliederversammlung entgegengebracht haben. Als ich vor zwei Jahren für das Amt des 2. Vorsitzenden kandidierte, war das in meiner Auffassung begründet, dass jedes Vereinsmitglied die moralische Pflicht hat, für eine begrenzte Zeit eine ehrenamtliche Tätigkeit in seinem Verein zu übernehmen. Zu keinem Augenblick hatte ich das Ziel vor Augen, den Vorsitz in diesem Gremium anzustreben. Dass Heiner Ritter nach sechsjähriger Tätigkeit als Kassenwart unseren Vorstand verlassen würde, stand seit der letzten Mitgliederversammlung fest. Die Entscheidung von Claudia Weißkopf und Frank-Jörg Scheele, aus persönlichen Gründen nicht mehr zu kandidieren, musste dagegen gedanklich erst einmal verarbeitet werden. Ich empfand es als zu früh, das Führungs-Gremium bereits nach zwei Jahren wieder durch ein neues zu ersetzen, zumal sich die Zusammensetzung als sehr erfolgreich erwiesen hat. Dazu kam die 2002 gemachte Erkenntnis, dass es nicht leicht sein würde, Nachfolger für ausscheidende Vorstandsmitglieder zu finden. Nicht dass der TCB nicht über ein entsprechendes Potenzial an Kandidaten verfüge. Die fehlende Bereitschaft, ein Amt zu übernehmen, machte uns Sorgen.

TC Berghofen ist ein Traditionsclub...

Glücklicherweise waren diese Bedenken beim Sportwart und der Kassenwartin unbegründet. Schnell erklärten sich Uwe Bartsch und Conni Henkel bereit, für diese Aufgaben künftig Verantwortung zu übernehmen. Für Heike Vatteroth und mich stand zu diesem Zeitpunkt fest, die Vorstandsarbeit weiter zu führen. Häufig wurde ich aufgefordert, den Vorsitz zu übernehmen und einen neuen 2. Vorsitzenden zu suchen. Diesem Gedanken habe ich mich sehr lange verschlossen. In einem intensiven Gespräch mit Heike Vatteroth und Dr. Friedrich Kersting begann ich, die Lage auch aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Keineswegs wollten wir eine Situation wie 2002 akzeptieren. Ein Traditionsclub wie der TC Berghofen bei einer ordentlichen Mitgliederversammlung ohne Vorstand kommt in der Öffentlichkeit nicht gut an und schadet dem Image des Clubs. Dazu kam die Bereitschaft von Friedrich Kersting, den 2. Vorsitz zu übernehmen und unsere in den vergangenen Jahren erfolgreiche Arbeit zu unterstützen und weiterzuführen.

Wie geht es nun weiter im TCB?

Unsere Hauptaktivitäten werden bei der Werbung von neuen Mitgliedern liegen. Die in jedem Jahr sehr hohe Mitgliederbewegung bescherte uns 2003 einen Rückgang der Mitgliederzahl auf 350. Diesem Verlauf muss gegengesteuert werden! Deshalb werden wir in einer groß angelegten Aktion versuchen, durch Einschalten der örtlichen Presse, Schnupperkurse und „Haus der offenen Tür“-Veranstaltungen neue Mitglieder zu gewinnen. Viele der in den letzten drei Jahren eingetretenen Neumitglieder haben ihre Club-Zugehörigkeit wieder gekündigt. Der Grund liegt m. E. in der Tatsache, dass sie keine Bindung zum TCB gefunden haben. Auch hier wollen wir ansetzen. Durch gezielte Ansprache und Einladung der „Neuen“ sollen Kontakte hergestellt, soll die Integration verbessert werden. Hier will sich Marita Dossow maßgeblich engagieren. Dazu brauchen wir aber auch Ihre Hilfe! Gehen Sie offen auf Ihnen noch unbekannte Mitglieder zu, bieten Sie an, ein Match mit ihnen zu spielen oder stellen Sie Kontakte zu Spielern ähnlicher Leistungsstärke her. Dass dies möglich ist, haben die Spieler und Spielerinnen unserer 40er- Mannschaften bewiesen. Auch die Kinder- und Jugendförderung wird einen breiten Raum unserer Aktivitäten einnehmen. Die Erfolge der letzten Saison in diesen Altersklassen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich wünsche Ihnen eine schöne, erfolgreiche und verletzungsfreie Freiluftsaison und mir, dass Sie uns in der neuen Spielzeit mit fröhlicher Beteiligung begleiten und unsere Arbeit mit konstruktiver Kritik unterstützen.

Jürgen Masjoshusmann, 1. Vorsitzender

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